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Parodontitis
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Tel. 0 23 23 / 96 59 05 Fax 0 23 23 / 58 65 5
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Parodontose oder fachlich Parodontitis
Hier möchten wir Sie umfangreich über die Krankheit Parodontitis (Parodontose) informieren.
Parodontitis ist eine sehr verbreitete Volkskrankheit und führt bei Erwachsenen sehr oft zu Zahnverlust. Viel häufiger als Karies. Die Gefahr einer Parodontose durch Entzündung des Zahnfleische ist bisher wenig bekannt. Zu den Auswirkungen dieser Krankheit zählen: Diabetes und Atemwegserkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen oder Frühgeburten.
Folgeerkrankungen
Parodontitis-Behandlung schützt Herz und Gefäße.
Es ist nachgewiesen, dass intensive Parodontitis-Behandlungen Gefäßentzündungen signifikant verringern können. Zwei Monate bis sechs Monate nach Ende der Behandlungen sind die Entzündungsfaktoren im Bereich der Arterien viel geringer als unbehandelt
Eine konsequente Parodontose-Behandlung wirkt positiv auf die Gesundheit, nicht nur Ihrer Zähne.
In einer Kontrollgruppe erhielten zuzm Beispiel Probanden professionelle Zahnreinigung mit der Entfernung des oberhalb des Zahnnfleisches gelegenen Zahnbelages und die Beseitigung von Zahnstein. In einer anderen Gruppe wurde intensiver gearbeitet und informiert. Hierzu gehörte auch die Entfernung, aller in den Zahnfleischtaschen gelegenen Plaque, eine anschließende Glättung der Wurzeln antibiotische Behandlung.
Veränderung Zahnfleisch
Auswirkungen auf die Gefäßfunktion kann überprüft werden. Schon einen Tag nach der Behandlung ist das Ergebnis der einfachen Behandlung besser. Nach drei bis sechs Monaten kehrt sich dieses Bild um. Jetzt sind es die Probanden mit intensiver Behandlung, bei denen das Ergebnis besser war. Die Entzündungsparameter sind signifikant erniedrigt. Gleichzeitig ist genau bei diesen Patienten eine deutliche Verbesserung der Parodontal-Erkrankung festzustellen.
Zusätzlich zur Reinigung der Zahnfleischtaschen kann es sinnvoll sein, die Bakterien oder Viren zu bestimmen und gezielt mit zusätzlichen Heilmitteln wie Antibiotika zu therapieren.
Parodontose
Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie umfangreich über die Krankheit Parodontitis (Parodontose) informieren.
Parodontitis zählt zu den Volkskrankheiten und führt bei Erwachsenen öfter zu Zahnverlust als die gefürchtete Karies. Leider ist die Gefahr durch die Entzündung des Zahnfleisches in der Bevölkerung bisher nur wenig bekannt. Zu den Auswirkungen zählen: Herz- und Kreislauferkrankungen, Frühgeburten, Diabetes und Atemwegserkrankungen.
Gibt es das Parodontitis-Gen?
Immer wieder trifft der parodontologisch-tätige Zahnarzt auf Patienten, die trotz optimaler Mundhygiene und einer geringen Belastung mit parodontal-pathogenen Keimen, einen überdurchschnittlich starken Abbau des Kieferknochens aufweisen. Konventionelle Therapieformen, wie beispielsweise die Reinigung der Zahnfleischtaschen, etc schlagen hier erfahrungsgemäß oft fehl. Die Patienten zweifeln dann häufig an der Kompetenz des Behandlers.
Überproduktion eines entzündungsermittelnden Botenstoffes Internationale Studien konnten nachweisen, dass diese Patienten einen genetischen Defekt in einer Komponente des Immunsystems haben. Dieser führt, bei bakterieller Belastung, zur Überproduktion eines entzündungsvermittelnden Botenstoffes (Interleukin 1).
Diese Überproduktion findet immer dann statt, wenn z.B. in den Zahnfleischtaschen besonders viele Bakterienablagerungen vorhanden sind: Es kommt zu heftigen Zahnfleischentzündungen.
Da dieser genetische Defekt nicht therapierbar ist, müssen diese Patienten besonders intensiv betreut werden. Das Ziel der Behandlung besteht darin, die bakterielle Belastung mit Parodontosebakterien durch eine intensive Behandlung und regelmäßige Prophylaxesitzungen so gering wie möglich zu halten. Diese Patienten neigen übrigens, nicht nur im Rahmen des Zahnfleisches zu Entzündungen sondern auch z.B. im Bereich der Muskulatur, der Gelenke und des Darms.
Lassen Sie durch Ihren Zahnarzt Ihr Parodontitis-Risiko bestimmen und ggf. einen Gentest durchführen.
Zahnbürsten: Elektrisch oder per Hand?
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass, im Rahmen der häuslichen Zahnpflege, in der Regel keine optimale Zahnreinigung erreicht wird. Aus diesem Grunde greifen immer mehr Patienten zur elektrischen Zahnbürsten.
Grundsätzlich steht fest: mit richtiger Technik und entsprechend viel, Ausdauer können wir unsere Zähne mit einer Handzahnbürste richtig reinigen, aber wer tut das schon? Elektrische Zahnbürsten haben immer noch mit dem Vorteil zu kämpfen, dass sie die tägliche Mundpflege einfacher gestalten können, aber keinen Vorteil hinsichtlich der Reinigung aufweisen. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen beweisen jedoch das Gegenteil: Besonders für Putzmuffel sind elektrische Zahnbürsten von Vorteil.
2 Produktklassen
Elektrische Zahnbürsten der neuen Generation können grob in 2 Kategorien eingeteilt werden. Zum einen sind das Geräte mit runden (rotierenden, oszillierenden) Bürstenköpfen. Das Spitzenmodell dieser Kategorie ist das Produkt von Braun Oral B. Die zweite Kategorie umfasst die sog. schallaktiven (mit schwingendem Bürstenkopf) Zahnbürsten, z.B. der Firma Phillips (Sonycare).
Mehrere klinische Studien haben gezeigt, dass sowohl die Geräte mit rotierenden-oszillierenden Köpfen als auch mit schallaktiven Zahnbürsten einer konventionellen Handzahnbürste signifikant überlegen sein können. Aber auch bei diesen Geräten ist die richtige Putztechnik sowie die Dauer des Zähneputzens ausschlaggebend. Auch hier gilt, je länger, desto sauberer. Da wir aber häufig dazu neigen, die Putzzeit zu unterschätzen, haben die elektrischen Zahnbürsten einen sog. Timer. Er erzieht uns zur Einhaltung der vorgegebenen Putzzeit. Grundsätzlich ist es auch bei der elektrischen Zahnbürste wichtig, dass jeder Zahn einzeln bearbeitet wird, und der Bürstenkopf exakt entlang des Zahnfleischsaumes zu führen ist. Außerdem sollten alle Flächen des Zahnes gereinigt werden. Besonders bei der Reinigung von Zahnnischen und Zwischenräumen haben die rotierenden Bürsten manchmal Vorteile. Die schallaktiven Zahnbürsten sind in der Anwendung weniger anspruchsvoll. Sie werden wie eine Handzahnbürste am Zahnfleisch angesetzt und reinigen, aufgrund ihrer Größe, in der gleichen Zeit einen größeren Bereich. Dafür sind Zahnnischen schlechter zu erreichen.
Für beide Bürstentypen gilt also: Es kommt auf die richtige Technik an. Die rotierend-oszillierenden Köpfe sind für den geschickten Benutzer geeignet, während schallaktive Bürsten für die Patienten sinnvoll sind, die ihre Zahnpflege weniger intensiv betreiben. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt oder von Ihrer Mundhygienikerin raten, welche Zahnbürste und Technik für Sie am besten geeignet ist.
PARODONTOSE TEST: http://www.parodontosehilfe.de/parodontose_test.html









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