Abwrackprämie bei ZAHNERSATZ
Kein Aprilscherz! Seit Januar in den meisten größeren Städten Deutschlands verfügbar.
Schon seit Februar beworben... Nichts Neues, aber gewinnbringende Verschrottung ist sehr zeitgemäß!!!
Lübeck, Hamburg, Stuttgart, München, Berlin, Frankfurt, Konstanz, Müllheim, Nürnberg, Mainz, Bochum, Mönchengladbach, Bocholt, Tönisvorst. Buchholz, Norderstedt, Münster, Bielefeld, Kassel, Hannover,Düsseldorf, Pforzheim, Gießen und weitere Städte
NEU seit dem 1.2.09: Befristet bis zum 30.8.09
Gültig ab Terminvereinbarung zur Erstuntersuchung in einer AgbZ Praxis Ihres Vertrauens.
ABWRACKPRÄMIE BEI ZAHNERSATZ
Eine Aktion der AgbZ und der Zahnzentrum Lübeck GmbH. Siehe Lübecker Nachrichten schon vom 22.2.09
Totalprothese 20.- EUR / Krone 20.- EUR / + Praxisgebühr 10.-EUR / Brücke 50.- EUR / Implantatersatz 70.-EUR
Bei zwei Prothesen z.B. 40.- EUR, Bei sechs Kronen z.B. 120.-EUR, bei drei Implantatkronen 210.- EUR usw.
Die " Abwrackprämie " wird Ihnen im Vorwege von unseren Kooperationspraxen erklärt.
Das Edelmetall aus Ihrem Zahnersatz dürfen die Patienten sogar selbst verwerten!!!
Bedingungen: 5 Jahre alt
Ihre/n " Alte/n " können Sie sogar behalten.
Verschrottung muss nicht nachgewiesen werden.
Bestätigung Ihres Zahnarztes über Neuanfertigung.
Die Abwrackprämie wird mit Rechnungstellung unseres Labors für den neuen Zahnersatz gut geschrieben.
Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Zur Förderung des deutschen Handwerks nur bei Herstellung in Lübeck möglich.
Wer Toyota kauft, wird nicht von Mercedes unterstützt!
Der Preisvergleich lohnt aber in jedem Fall !
Ihr Zahnzentrum Lübeck und AgbZ
Zahnersatz bezeichnet die Ergänzung oder den Ersatz des natürlichen Gebisses oder einzelner Zähne durch künstliche Einheiten aus unterschiedlichen Materialien, wie Stahl, Gold, Kunststoff, Zirkon, Titan oder Keramik.
Allgemeines
Unter Zahnersatz werden sämtliche Maßnahmen verstanden, die der vollständigen Wiederherstellung eines lückenhaften Gebisses dienen. Die Ursache der fehlenden Zähne sind vielfältig, meist mussten sie wegen starker Karies oder Zahnfleischerkrankungen gezogen werden. Aber auch nach Unfällen oder bei fehlender Zahnentwicklung kann ein Zahnersatz nötig werden.
Der Zahnersatz ist erforderlich, um die Kaufunktion wiederherzustellen und mögliche Folgeschäden zu vermeiden. Dabei können Folgeschäden an den verbleibenden Zähnen, in den Kiefergelenken, am Kieferknochen oder in der Kaumuskulatur entstehen. Aufgrund eines fehlenden Zahns kann es z.B. zu Zahnkippungen, Zahnwanderungen, Knochenabbau oder Kiefergelenkbeschwerden kommen. Auch die Ästhetik spielt eine wichtige Rolle beim Zahnersatz, da gerade fehlende Frontzähne oder eingefallene Wangenbereiche den Gesichtsausdruck nachteilig verändern können.
Zu den prothetischen Möglichkeiten des Zahnersatzes gehören:
- Kronen
- Teilkronen
- Brücken
- Teilprothesen
- Totalprothesen
- weitere prothetische Behandlungsmaßnahmen
Herausnehmbarer Zahnersatz
Herausnehmbarer Zahnersatz ist unterteilt in bedingt und unbedingt herausnehmbar. Der Unterschied ist einfach am Beispiel einer Tür zu erklären; die Schwingtür geht "unbedingt" ohne vorherige Aktionen auf, die Haustür nur durch vorheriges Aufschließen mit einem Schlüssel, also bedingtes Öffnen. Beim Zahnersatz ist es ein winziger Riegel, ähnlich einem Türriegel oder Scharnier, der vorher mit dem Finger oder z. B. einer aufgebogenen Büroklammer zu öffnen, bzw. zu entriegeln ist, bevor der Zahnersatz heraus genommen werden kann.
Der "unbedingt" herausnehmbare Zahnersatz ist entweder in der einfachsten und preisgünstigsten Ausführung durch eine Kunststoffprothese mit aus Draht gebogenen Halte- und Stützvorrichtungen ("Klammern") über eine Modellgussprothese mit gegossenen Halte- und Stützvorrichtungen bis hin zur komfortablen Ausführung als Teleskopprothese, die einfach durch Zug am Zahnersatz aus dem Mund herausgenommen werden kann.
Jeder Zahn, der erhaltungsfähig und erhaltungswürdig ist, soll erhalten werden (siehe Nr. B III 2 der Behandlungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschuss - zu finden unter www.g-ba.de). Die natürlichen Zähne sind wichtig als Halt für Zahnersatz und fangen Kaudruck elastisch ab. Das gilt besonders für den Unterkiefer. Wenn mehrere bzw. die letzten Zähne gezogen werden müssen, kann der endgültige Zahnersatz erst eingesetzt
Festsitzender Zahnersatz
Unter festsitzendem Zahnersatz versteht man Kronen, Brücken, Inlays aus Metall, Keramik oder Kunststoff, die im Mund auf die beschliffenen Zahnstümpfe mittels eines Spezialkleber oder Zement befestigt werden. Nachdem die Zahnstümpfe im Mund vorbereitet wurden, wird eine Abformung der Situation genommen und an ein Dentallabor geschickt. Dort wird dann von Zahntechnikern mit erheblichem technischen Aufwand feinhandwerklich Zahnersatz hergestellt und an den Zahnarzt als fertiges Produkt geliefert.
Ein mittlerweile weit verbreitetes und lange bewährtes Verfahren in der Zahnheilkunde ist das Implantat . Es wird verwendet, wenn ein einzelner Zahn fehlt und die Nachbarzähne gesund sind und deshalb nicht beschliffen werden sollen, oder bei zahnlosem, sehr flachem Kiefer, wenn eine normale Prothese alleine nicht hält.
Der Kieferchirurg oder der Zahnarzt implantiert künstliche Wurzeln, z. B. aus einer Titanlegierung , in den Kieferknochen , was je nach Anzahl der Implantate ein bis drei Stunden dauert. Nach einigen Monaten Einheilzeit (Verwachsen des Titans mit der Knochensubstanz) wird dann vom Zahnarzt eine Abformung im Mund angefertigt, die dann zur Herstellung des Zahnersatzes (Krone oder Brücke) in das Dentallabor geschickt wird. Der fertige Zahnersatz wird vom Zahnarzt entweder einzementiert oder auf dem Implantat verschraubt, was ein bedingtes Herausnehmen durch den Zahnarzt zwecks Kontrolle oder Reinigung ermöglicht.
(Anmerkung: Kronen, Teilkronen und Einlagefüllungen (Inlays) sind, da sie keinen fehlenden Zahn ersetzen, kein Zahnersatz im eigentlichen Sinn, werden aber wegen des gleichen Herstellungsverfahrens trotzdem oft dazugerechnet.)werden, wenn der Kiefer völlig ausgeheilt ist. Das dauert meist einige Monate. In dieser Zeit kann man mit einem Provisorium leben. Diese Prothese wird in der Regel sofort nach dem Zahnziehen eingesetzt, während die schmerzlindernde Spritze noch nachwirkt. Da sich Wundgebiet und Kiefer noch verändern, kann es notwendig sein, den Sitz des Provisoriums mehrmals zu korrigieren. Als Prothesenmaterial ist Kunststoff am zweckmäßigsten. Die Zähne sollten aus abriebfestem Kunststoff sein. Keramikzähne sehen zwar den echten verblüffend ähnlich, sind aber durch Bruch eher gefährdet als Kunststoffzähne und "klappern" außerdem beim Zusammenbeißen oft. (Bruchgefahr, z. B. im Waschbecken - unbedingt vor Herausnehmen Handtuch hineinlegen)
Als Prothesenlager bezeichnet man die Bereiche der Mundschleimhaut mit den darunter liegenden Kieferknochen, welches die auf die Prothese auftreffenden Kaukräfte weiterleitet und dem Halt der Prothese dient. Die Qualität des Prothesenlagers ist ausschlaggebend für eine optimale Funktionalität der (herausnehmbaren) Prothese.
Neue Methoden in der Zahntechnik
Seit einiger Zeit wird Zahnersatz auch im CAD/CAM-Verfahren hergestellt. Dies garantiert hohe und gleich bleibende Materialqualität bei unveränderten Kosten.
Neue Materialien für Zahnersatz sind Zirkoniumdioxid und Titanlegierungen, wobei letztere schon relativ lange im Gussverfahren hergestellt werden. Die maschinelle Fertigung ermöglicht nun eine fehlerlose Herstellung in sehr guter Qualität und gleichzeitig günstige Preise, weil die Rohmaterialien für Titanprodukte, nämlich Ilmenit, Rutil, Anatas und Brookit, weltweit in großen Mengen verfügbar sind.
Zirkoniumdioxid ist eine sehr harte Keramik, die mehrere positive Eigenschaften für Zahnersatz aufweist:
- die weiße Farbe
- die richtige Menge an Lichtdurchlässigkeit
- die Biokompatibilität.
Gegen den Einsatz von Zirkoniumdioxid spricht allerdings die noch fehlende Langzeiterfahrung und das häufig notwendige Einkleben mit wenig biokompatiblen Kunststoffzementen.
Zirkoniumdioxid wird als Unterbau für Kronen und Brücken verwendet, darauf wird eine kiefergelenkfreundliche weichere Keramik in der passenden Zahnfarbe aufgebrannt. Damit ist eine deutlich verbesserte Nachahmung natürlicher Zähne möglich, wie sie bei Kronen und Brücken mit Metallanteil nicht erreichbar war. Die Kosten sind etwas höher als die herkömmliche Art, Kronen und Brücken herzustellen (Kombination Gold-Keramik). Da Goldlegierungen in den letzten Jahren jedoch teurer geworden sind, fällt die Entscheidung heute oftmals auf Zirkonoxid.
Zirkonoxid in der Zahntechnik
Außer Kronen und Brücken werden auch Implantate aus Zirkondioxyd hergestellt, die erstmalig völlig metallfreien Zahnersatz ermöglichen. Auch in der Teleskoptechnik ist durch neue Software ein metallfreies Primärteleskop möglich. Schlagende Vorteile von Zirkon:
- keine dunklen Kronenränder
- keine Unverträglichkeiten bekannt
- kaum Wärmeleitfähigkeit
- kein elektrisches Spannungspotential mit Metallen
Geschichte
Wegweisende Entwicklungen fehlten seit den Etruskern. Zähne aus Elfenbein, Holz, von Tieren oder Verstorbenen zurrten Golddrähte an verbliebene gesunde Frontzähne. Das wirkte nur ästhetisch, ohne die Kaufunktion zu unterstützen (immerhin sprach man damit manchmal besser). Die Teile lösten Entzündungen aus. Früheste archäologische Funde in Mitteleuropa stammen aus dem 17. Jahrhundert. Ende des 18. Jahrhunderts gab es das erste Porzellangebiss. Erst im 19. Jahrhundert ermöglichte Kautschuck funktionierenden Zahnersatz auch für breitere Bevölkerungsschichten. (Jogu, Mainzer Unimagazin Nr. 193).













