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DER CHOW CHOW

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Wissenswertes über den Chow Chow

 

 

                                                               

 

Zusammengetragen von Stefan Witt

 

Herzlich willkommen  Hier möchten ich Ihnen den Chow Chow als Rasse und Individuum etwas  näher vorstellen. Wenn Sie selbst einen Chow Chow suchen, werfen Sie doch zuerst mal einen Blick in diese Rubrik oder setzen sich mit mir in Verbindung. Ich vermittle Ihnen gern mein Wissen und tausche mich auch gern mit anderen Züchtern aus.  Wenn Sie einen Chow - Chow kennen, der ein neues Zuhause sucht, wenden Sie sich gern auch an mich.

Der Name Chow-Chow heißt eigentlich essbar und ist auch eine Bezeichnung für allerhand Misch-Masch. Das Wort stammt aus dem Pidgin-Englisch und bezeichnet eine Rarität, welche aus dem fernen Osten stammt. Die Chinesen nennen den Hund auch Wonk, Lang Kau (Wolfshund), Hsiung Kou (Bärenhund) und Hek she (blaue Zunge). Die Engländer haben ihn auch einmal Pomerian-Dog genannt.

Der Chow Chow, der seinen Ursprung in China hat, zählt zur FCI-Gruppe 5 der Spitze und Urtypen. Beim Rüden ist eine Schulterhöhe von 48 - 56 cm erwünscht, die Hündinnen sollten zwischen 46 - 51 cm gross sein.

Das Idealgewicht liegt dabei zwischen 20 - 32 kg. Beim Fell unterscheidet man den Chow Chow in zwei Typen: Den langhaarigen Typ mit geradem, langen, drahtig-hartem, spitzartig abstehenden Fell sowie den kurzhaarigen Typ mit ebenfalls spitzartigem, aber kürzerem Fell, welches weich und plüschartig ist.

Bei den Farben herrschen schwarz, creme, weiss (selten), rot und rotbraun vor. An der Unterseite der Rute sowie der Rückseite der Schenkel finden sich des öfteren hellere Schattierungen.

Der Name Chow Chow, der auch unter dem Namen Barbarenhund, Tatarenhund und Chinesischer Spitz bekannt ist, geht sehr wahrscheinlich vom englischen Slangausdruck chow chow zurück. Damit bezeichnete man in früheren Zeiten alles Neue und Kuriose, darunter auch unbekannte Hunderassen, was heimkehrende Schiffe aus dem Orient mit nach England brachten.

Eine andere Möglichkeit für diesen Namen wäre aber auch das chinesische Wort chou, was übersetzt “essbar” bedeutet.

Andere chinesische Namen rund um Kanton, wo die Rasse damals stark verbreitet war, lauteten Hei She-t’ou (Schwarzzungen), Lang Kou (Wolfshund) sowie Kwantung Kou (Hund aus Kanton). Mancherorts wird er wegen seines Äusseren auch als Hsiung kon, was Bärenhund bedeutet, bezeichnet.

Zur Geschichte des Chow Chows ist soviel zu sagen, dass er wohl mit anderen nordischen Spitzrassen am engsten verwandt ist, trotzdem ist er aber nicht rein nordisch, sondern hat auch Mastifftypen als Vorfahren, denen er seinen schweren Kopf und die dicke, Falten werfende Haut verdankt.

Die Entstehung dieser Rasse geht höchst wahrscheinlich auf die Mongolen zurück, die, als sie im 11. Jahrhundert v. Chr. nach China einfielen, diese Hunde mitführten. Leider sind die Informationen über diese Zeit sehr lückenhaft, da Literatur und Kunstwerke von nachfolgenden Herrschern sehr oft zerstört wurden.

Erste bildliche Darstellungen von Chow Chows sind daher erst seit der Han-Dynastie um 150 v. Chr. bekannt, wo Wandreliefs und Tonskulpturen chowartige Hunde bei der Jagd darstellen. Bekannt ist, das sie in China in weniger gefährlichen Bereichen als Wach- und Zughunde und als Jagdhunde der Kaiser und des Adels dienten.

Kaiser T’ang, der um 700 n. Chr. lebte, soll einen Zwinger mit rund 2500 Chowpaaren sowie eine Jägerschaft von 10000 Männern besessen haben. Leider ist in Asien das Essen von Hundefleisch bis in die heutige Zeit weit verbreitet und so blieb es nicht aus, dass man relativ schnell die Qualität des Chow Chow-Fleisches entdeckte und er noch heute in vielen teilen Asiens als Delikatesse angesehen wird.

Die Hunde wurden mittels einer Vollkorndiät gemästet und dann jung geschlachtet. Das Fell des langhaarigen Typs wurde dann zu Kleidungsstücken weiterverarbeitet. In der restlichen Welt erschienen Chow Chows wegen der chinesischen Politik der Abschottung erstmals um 1780. Im 19. Jahrhundert schafften es Seeleute, einige Exemplare chinesischer Hunde ausser Landes zu schmuggeln.

Es dauerte einige Zeit, bis die “Körnerfresser” sich daran gewöhnt hatten, wie andere, normale Hunde Fleisch zu fressen. Im Londoner Zoo wurden die Chows dann als “Wildhunde aus China” ausgestellt, bis die Hundeliebhaberin Königin Viktoria sich eines dieser Hunde annahm, was ihr den Ruf als “Retterin” dieser Rasse einbrachte.

Anfang des 20. Jahrhunderts konnte man Chows noch in ganz China auf öffentlichen Märkten kaufen, wahrscheinlich, um gelegentlich mal eine “Delikatesse” zu verspeisen. Die kommunistische Kulturrevolution Mitte des 20. Jahrhunderts erklärte Hunde zu nutzlosen Gütern, so dass die meisten von ihnen getötet wurden.

In der westlichen Welt gelangte der Chow Chow dagegen rasch zu ausserordentlicher Popularität. Besonders das lange, plüschartige Fell trug zu seiner rasant steigenden Beliebtheit stark bei. Der kurzhaarige Typ ist zwar nicht so stark verbreitet, aber in Holland gibt es einige engagierte Züchter und auch auf einigen Ausstellungen in den USA finden sich vereinzelt kurzhaarige Chows.

Vom Charakter her ist der Chow Chow eine starke Persönlichkeit von ganz spezieller Art. Selbst seine Liebhaber behaupten, er sei kaum erziehbar und alles andere als lauffreudig. Manche Fachleute sagen: “Der Chow ist bereit für seinen Herrn zu sterben, nicht aber ihm zu gehorchen”. Wenn man ihn jedoch mit liebevoller Konsequenz erzieht, lernt auch er die notwendigen Gehorsamsregeln.

Seine stark ausgeprägte Unabhängigkeit und Bedächtigkeit zahlt er seinem Herrn dann mit Treue und Anhänglichkeit zurück. Fremden gegenüber sind sie jedoch stets sehr zurückhaltend, was wohl an ihrer misstrauischen Natur liegt. Werden Fremde zudringlich, können sie sogar häufig aggressiv reagieren, ihrer eigenen Familie gegenüber sind sie jedoch völlig loyal und berechenbar.

Er schlägt zwar an, bellt aber nie anhaltend. Das üppige Fell bedarf regelmässiger, am besten täglicher Pflege durch striegeln. Vorsicht ist bei grosser Hitze geboten, insbesondere bei einem gleichzeitig hohen Feuchtigkeitsgrad. Darunter können Chows sehr leiden und die Verbindung von Hitze und Feuchtigkeit kann für ihn sogar lebensbedrohlich sein.

Beim Welpenkauf sollte man unbedingt auf Hunde aus gesunder, vernünftiger Zucht achten. Da der Chow anfällig für Hautkrankheiten ist, sollte man seine Ernährung sorgfältig darauf abstimmen. Durch züchterisch unsinnige Schönheitsideale wird seine Lebensqualität leider stark eingeschränkt.

Der vom Standard verlangte, grimmige Gesichtsausdruck kann zu tiefliegenden Augen mit eingerolltem Augenlid führen, sodass infolge dessen die Augen ständig tränen. Durch die kurze Nase leidet er auch öfters an Atemnot.

Seine Herkunft als ehemaliges Mastvieh hat dazu geführt, dass er sich zwecks Fettansatz ursprünglich möglichst wenig bewegen sollte, weswegen er aufgrund seiner extrem geraden Hinterläufe gestelzt läuft.

 

 

 

 

                                       

 



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